
Nach meinem Studium der romanischen Philologie und einer Ausbildung zur Geburtsvorbereiterin begann meine persönliche Reise 1999 mit meinem ersten fünftägigen Seminar bei Rosalyn L. Bruyere, einer renommierten Heilerin aus Los Angeles. Thema dieses Seminars war das Herzchakra. Ein großartiger Auftakt.
Ich lernte weiter bei Rosalyn und ihrem Partner Ken Weintrub. Zum Beispiel über Chakren, altägyptische Mysterienschulen und ihre Symbole, internationale schamanische Heilkunde. Da Rosalyn als Medizinfrau von sechs indianischen Stämmen anerkannt ist, wurde auch ein Teil dieser Weisheit weitergegeben. Wir praktizierten mit Ken ein spezielles Qi Gong, trainierten unsere Intuition, lernten bioenergetische Funktionsdiagnostik im Einklang mit der Medizin und vieles mehr.
Der nächste Meilenstein war die Begegnung mit Dusty Miller XIII. und den Dryaden. Dusty Miller XIII. war der Schamane seines Clans und lebt in Kent, England. Die Millers lassen sich bis in die Zeit vor der Ankunft der Kelten in England zurückverfolgen. Heute ist sein Sohn der Schamane des Stammes. Ich hatte eine der ältesten europäischen Linien der Weisheit und Spiritualität gefunden und natürlich keine Ahnung, dass dies der Beginn meiner „schamanischen“ Ausbildung war. Meine Lehrer:innen? – Die Bäume. Noch eine Geschichte, die darauf wartet erzählt zu werden? Vielleicht.
Ich war auf der Suche – nach Wurzeln. Das bin ich immer. Eine Perspektive, die ich aus einem früheren Leben, als ich in Afrika lebte, in dieses Leben mitgebracht habe. Und so suchte ich nun wieder tief in mir, ohne genau zu wissen, wonach ich suchte. Bis ich auf die Medizinräder stieß – gelehrt in der Tradition der Blumensoldaten, einer der ältesten Linien. Langsam dämmerte es mir, worum es bei dieser Reise ging.
Denn parallel suchte ich nach ursprünglichen Weisheitslehren aus Europa – vor allen Religionskriegen, wie der Inquisition, die Millionen weiser Frauen und Männer tötete. Weisheiten, wie sie zum Beispiel durch die Hexen und Druiden repräsentiert und weitergegeben worden waren – bevor sie ausgerottet wurden. Hexen und Druiden waren Hüter:innen der Weisheit für Bildung, Gesundheit, Zeremonien, aber natürlich gab es mehr – und wir wissen nichts oder fast nichts von ihnen.
2015 traf ich einen weiteren großartigen Lehrer: Mirsakarim Norbekov aus Usbekistan. Er lehrte Intuition in einem sechstägigen Meisterkurs in München, der meinem Leben eine weitere Wendung gab. Das Lerne war tief und höchst erstaunlich, es galt Mutproben zu bestehen, tiefsitzenden Ängsten ins Auge zu schauen. So manches davon begegnete mir in der Mindset Ausbildung im Jahre 2024/2025. Mit Meister Norbekov legte ich die Wurzeln für meine Zukunft. Ich lernte, mich nicht von meinen Ängsten abhalten zu lassen, meinen Weg zu gehen. Heute weiß ich: Wo die Angst sitzt, wartet fast immer Wachstum
Die Mutproben im Intuitionstraining führten mich letztendlich nach Mallorca und zu meinem Pferd. Ja, du hast recht, das ist eine andere Geschichte, die es zu erzählen gilt.
Parallel setzte ich über die ganzen Jahre mein Studium der Energie und Heilung fort. Ich beschäftigte mich mit Shiatsu, der Bowen-Therapie, wurde Tierheilpraktikerin, lernte Kampfkünste (Taekwondo, Haidung Gumdo) und vieles mehr.
Was noch? Ich bin ein eine sogenannte Scanner-Persönlichkeit (polymatt), ein „Projector“ im Human Design. Ich lerne ständig etwas Neues und erkunde neue Bereiche. Ich spiele Videospiele, ja, das stimmt! Ich habe durch das Spielen viel gelernt und würde es vielen Frauen empfehlen. Spielen ist wichtig für das Lernen und die Ausgeglichenheit. Vor einem Jahr habe ich angefangen, Salsa zu tanzen, was mir große Freude bereitet. Tanzen kann viel mehr sein als nur ein Zeitvertreib und war schon immer Teil von Heilung, Gemeinschaften, Zeremonien, Kreativität und Spiel.